Dieses Inhaltsverzeichnis soll einen besseren Überblick über die doch mittlerweile ziemlich zahlreichen Beiträge auf meinem Blog ermöglichen. Der Blog beinhaltet Beiträge, die einen Teil meiner politischen Arbeit, Beiträge zu meiner politischen Biografie, eher politisch-theoretische Analysen und zurückliegendes Akademisches dokumentieren.

→ Inhaltsverzeichnis: Inhaltsverzeichnis Blog Stand 13.08.26

– „Stadt Witten „pleite“?„/28.08.25

– „KreuzchenstrategInnen“/09.09.25

– „Langsam fühle ich mich bedroht„/11.09.25

– „Geopolitischer Ansatz* unzureichend!„/11.01.26

– „Internationale Gartenschau (IGA) in Witten: leider keine Aufwertung des Stadtgrüns, keine Schwammstadt und kein Hitzeschutz„/01.08.26

– „Sanierung Kaufhof-Immobilie: Wieder eine Verhinderungsposse?„/09.08.26

– „Sanierung Kaufhof-Immobilie: Dachbegrünung?„/10.08.26

Wer so lange in einer Stadt politisch tätig ist wie ich, erlebt einiges: Positives und Negatives, Erfolge und Misserfolge.

Da ich auch in Zukunft beabsichtige, mich in dieser Stadt politisch zu engagieren, möchte ich mit diesem Blog die Möglichkeit des Internets nutzen, meine eigenen Einschätzungen, Wertungen und Positionen ungefiltert von Rücksichtnahmen und Organisationszwängen darzustellen. (mehr …)

In der WAZ vom WAZ 12.8.26 Exklusive Bilder_ Saller Gruppe zeigt Pläne für das Kaufhof-Gebäude werden im Zusammenhang mit der Sanierung der Kaufhof-Immobilie der Stadtbaurat, Herr Rommelfanger, und der Mitarbeiter des Planungsamts Herr Rabe, seines Zeichens Abteilungsleiter* und zuständig für die Innenstadtentwicklung, zitiert. Die Zitate lassen nicht Gutes für die Innenstadtentwicklung ahnen.

Den Vogel schießt aus meiner Sicht im Artikel der Stadtbaurat mit folgender Äußerung ab: „Wir haben in der Innenstadt viel 50er-Jahre Bebauung. Die hat einen gewissen Charme und eine gewisse Qualität und kommt auch langsam ins Denkmalalter“.

Oh Je! „Viel 50er-Jahre Bebauung“? Ja, stimmt, aber die ist sicher kein architektonisches Highlight, und so ganz stimmt das auch nicht. Ist dem Stadtbaurat an der Bahnhofstraße noch nicht der sanierte große Wohn- und Geschäftskomplex an der unteren Bahnhofstraße aufgefallen (in den 70er-Jahren gebaut, beim damaligen Sanierungsprojekt geplante weitere Zerstörung erhaltenswerter Bausubstanz u.a. durch Hausbesetzungen verhindert**)? Und ist ihm nicht das mehrstöckige Gebäude am Berliner Platz (früher „Jacks-Haus“) und schräg gegenüber der ehemaligen Kaufhof-Immobilie der sog. Celestian-Bau*** aufgefallen? Hinzufügen möchte ich noch im engeren Innenstadtbereich die Stadtgalerie****.

Mensch kann bzgl. der architektonischen Qualität der genannten Immobilien sicher unterschiedlicher Meinung sein, aber mit einem Charme der 50er-Jahre haben die Immobilien nichts tun und geben daher auch keine Referenz für einschränkende Maßnahmen durch eine Gestaltungssatzung und einen Denkmalschutz***** ab.

Weiter tritt im Artikel Herr Rabe auf: „Ziel der Gestaltungssatzung ist es, einen gewissen Mindeststandard zu setzen“ und (sinngemäßes Zitat Artikel): „Früher hätten Händler versucht, sich mit Werbung und Fassadengestaltung zu übertreffen. Diesen Wettkampf solle die Satzung verhindern und dadurch für ein ‚einheitliches‘ oder ‚harmonisches‘ Stadtbild sorgen. Dem entspreche die Glasfassade nicht.“

Wo hat dieser geniale Abteilungsleiter das her? (mehr …)