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Aussitzen und falsche Schwerpunktsetzung helfen nicht gegen die Klimakrise (Hitze, Starkregen etc.)

13. August 2026 · by kr · in Aktuelles, Einblicke, Rückblicke

Zu den wichtigsten Aufgaben auch kommunaler Verwaltung – sprich hauptamtliche professionelle Verwaltung und Selbstverwaltung („Politik“) – sollten vorausschauende, vorsorgende und nachhaltige Planungen und Maßnahmen gehören. Wird das nicht geleistet, kommt es – eigentlich nicht überraschend – zu negativen Konsequenzen.

Die negativen Folgen der Klimakrise – Hitze, u.U. Starkregen etc. – sind aktuell für jeden spürbar und werden wahrscheinlich in Zukunft noch zunehmen und spürbarer werden. Mögliche abschwächende und schützende Gegenmaßnahmen sind seit langem bekannt und sollten für eine vorsorgende Verwaltung Priorität haben.

Wie sah es damit in Witten aus? Antwort: In Witten ist für die kommunale Verwaltung nachhaltiger Klimaschutz immer ein Stiefkind gewesen. Wenn überhaupt, handelte es sich um Bonsai-Maßnahmen oder es wurde – um einen Spruch abzuwandeln – ökologisch geblinkt und unökologisch marschiert. Hier beispielhaft eine unvollständige Bilanz mit Beiträgen dieser Website zum Klimaschutz nur vom Jahr 2019 bis zum Jahr 2022 (in chronologischer Reihenfolge). Leider zeichnet sich bis heute keine Besserung ab. Siehe dazu mein aktueller Beitrag: „Internationale Gartenschau (IGA) in Witten: leider keine Aufwertung des Stadtgrüns, keine Schwammstadt und kein Hitzeschutz“/1.8.26.:

„Klima- und Umweltschutz in Witten – eine leidige Geschichte“/11.7.19, „Ein instruktiver Beitrag zu Klimakrise“/31.10.19, „Klimanotstand: Der Berg kreißte und gebar – bisher – ein Mäuslein“/12.3.20, „Klimanotstand: PR-Aktionen helfen nicht“/12.3.20, (mehr …)

Sanierung Kaufhof-Immobilie: Dachbegrünung?

10. August 2026 · by kr · in Aktuelles, Einblicke, Rückblicke

Im Zusammenhang mit der laufenden Sanierung des ehemaligen Galeria-Kaufhof-Gebäudes möchte ich an meinen zurückliegenden Beitrag „Ratspfusch: Antrag Bürgerforum+/Dachpark – viel Humbug und ein sinnvoller Kern“/15.1.2021 erinnern. Vielleicht ist ja jetzt der Zeitpunkt gekommen, sich mit dem sinnvollen Kern näher zu befassen.

Sanierung Kaufhof-Immobilie: Wieder eine Verhinderungsposse?

9. August 2026 · by kr · in Aktuelles, Einblicke

In der Wittener Stadtverwaltung – speziell dem Baudezernat (Planungsamt, Bauordnungsamt) – scheint wieder einmal der Wurm sein Unwesen zu treiben.

Dass die möglichst rasche Revitalisierung des ehemaligen Galeria-Kaufhof-Gebäudes für die Innenstadt dringend notwendig ist, dürfte unstrittig sein. Nun zeichnet sich endlich konkrete Bewegung in der Angelegenheit ab: Der Eigentümer ist tätig geworden, und es scheint sogar mögliche Nutzer zu geben.

Einem WAZ-Artikel* ist allerdings zu entnehmen, dass es bei der den Interessen der möglichen Nutzer entsprechenden baulichen Gestaltung – einer Pfosten-Riegel-Glasfassade (Beispiel: https://russ-holzbau.de/referenz/tragende-pfosten-riegel-glasfassade-in-50827-koeln-elementbau/)– Widerstände von Seiten der Stadtverwaltung gibt. Diese beruft sich auf eine Gestaltungssatzung der Stadt Witten aus 2023**. Was ist davon zu halten?

Der Sinn einer Gestaltungssatzung wird von der Google-KI folgendermaßen beschrieben:

„Eine Gestaltungssatzung ist eine örtliche Bauvorschrift einer Gemeinde, die das äußere Aussehen von Gebäuden, Dächern, Einfriedungen und Werbeanlagen regelt. Ziel ist es, ein harmonisches und ortstypisches Orts- oder Stadtbild zu schützen und zu erhalten.

Grundlagen und Inhalte: …***

Nun Gibt es in Witten eine für den infrage stehenden Bereich beschlossene und geltende Gestaltungssatzung. Ich frage mich aber, wo es angesichts des Fassaden-Wildwests gerade an der oberen Bahnhofstraße (seit 2023 unverändert) das zu schützende und erhaltende harmonische und ortstypische Stadtbild gibt? Anders formuliert: Einem harmonischen und erhaltenswerten Stadtbild fehlt jegliche wünschenswerte Referenz. Deshalb ist es für mich schlichtweg ein Rätsel, wieso die geplante Fassade das Stadtbild stören könnte. (mehr …)

Internationale Gartenschau (IGA) in Witten: leider keine Aufwertung des Stadtgrüns, keine Schwammstadt und kein Hitzeschutz

1. August 2026 · by kr · in Aktuelles, Einblicke

Jetzt also – vorgezogen – Beginn der Bauarbeiten zur IGA in Witten*. Was ist davon zu halten? Ich verweise in diesem Zusammenhang auf meinen Beitrag vom 18.11.2020 „IGA in Witten: Falsch programmiert?“, in dem ich eine falsche Programmierung der Wittener IGA-Projekte kritisiere.

Warum die Programmierung falsch ist, erschließt sich aus der Charakterisierung der Ziele der IGA, wie sie im „Integrierten städtebaulichen Entwicklungskonzept Innenstadt Witten (ISEK 2018 – 2025)/Fortschreibung integriertes Handlungskonzept 2008“ der Stadt Witten** auf S. 70 ausgeführt werden: „Die Internationale Gartenausstellung (IGA) 2027 soll in der Metropole Ruhr stattfinden, das hat der Verwaltungsrat der deutschen Bundesgartenschau-Gesellschaft im Dezember 2026 beschlossen. Die IGA 2027 soll ein dezentrales Großereignis werden, das konzeptionell auf drei Ebenen aufbaut. Die erste Ebene sind die ‚Zukunftsgärten‘, von denen drei als Leistungsschauen des Gartenbaus kostenpflichtig für den Besucher sind. Die zweite Ebene heißt ‚Unser Garten‘. Hier werden kommunale Projekte realisiert und die schönsten vorhandenen Parks und Gärten in der Region präsentiert. Die dritte Ebene bietet unter dem Schlagwort ‚Mein Garten‘ ein Forum für nachbarschaftliche Grüninitiativen sowie Urban-Gardening-Projekte.“***

Stellt sich die Frage, was ein „Ruhrfenster Mühlengraben“ und ein „verbesserter Zugang zur Zeche Nachtigall“ mit diesen Zielstellungen zu tun haben? Antwort: Gar nichts. Wären die IGA-Ziele im Rahmen einer Wittener Beteiligung an der IGA umgesetzt worden, hätte das zu einer erheblichen Aufwertung der Wittener Parks, Gärten und Grünflächen – siehe dazu mein Beitrag – und damit zu einer verbesserten Klimaresilienz (Schwammstadt, Hitzeschutz) führen können.

Stattdessen die jetzt begonnenen Projekte. Bei genauerem Hinsehen ergibt sich des Rätsels Lösung. Beide Projekte sind alte Schubladenprojekte der Stadtplanung: (mehr …)

Geopolitischer Ansatz* unzureichend!

11. Januar 2026 · by kr · in Aktuelles, Einblicke

Ich habe bewusst meinen letzten Beitrag u.a. mit dem Hinweis auf die Leninsche Imperialismusanalyse gepostet, um eine analytische Schwäche vieler neuerer kritischer Beiträge zur Weltpolitik deutlich zu machen. Viele dieser Beiträge arbeiten mit den Begriffen „Geopolitik“, „Einflusssphären“ und „Macht“. Das Problem beim geopolitischen Ansatz aus meiner Sicht besteht darin, dass es sich um einen im Kern geografischen Begriff handelt. Der Begriff „Geopolitik“ ist analytisch zu abstrakt und daher nicht in der Lage, die jeweils spezifische Dynamik der Bildung und Ausdehnung von Einflusssphären zu begreifen.

Natürlich hat es in der Geschichte immer wieder machtgestützte Ausdehnungen von Einflusssphären und damit „Geopolitik“ gegeben, aber was hat die geopolitische Ausdehnung des römischen Imperiums, motiviert u.a. durch die Notwendigkeit der Aneignung von Sklaven, mit der „Geopolitik“ kapitalistisch-imperialistische Staaten zu tun, die ganz anders motiviert ist (siehe dazu die Leninsche Analyse)?

Selbstverständlich sind die Kräfteverhältnisse und Kräfteverschiebungen zwischen kapitalistisch-imperialistischen Staaten machtgestützt, nur ist deren Macht oder Ohnmacht nicht in einer kleptokratischen sklavereibasierten Latifundienwirtschaft wie im späten antiken Rom, sondern in den Höhen und Tiefen der jeweils nationalspezifischen kapitalistischen Profuktionsweise verankert.

Um die aktuelle „Geopolitik“ zu begreifen, muss daher der Zusammenhang der inneren sozialen Verhältnissen der jeweiligen Staaten mit ihrer Außenpolitik hergestellt werden. Sonst verbleibt die Kritik an der Oberfläche (Appell an das Völkerrecht**, Fixierung auf „böse“ Personen, z.B Trump, Putin etc.). (mehr …)

Kontextualisierung der Übergriffe des US-Amerikanischen Imperialismus

7. Januar 2026 · by kr · in Aktuelles, Einblicke, Rückblicke

Zur Kontextualisierung der aktuellen und zu erwartenden Übergriffe des US-Amerikanischen Imperialismus verweise ich auf meine Beiträge „Biden: America first weltweit – nach wie vor“/17.2.21, „Putin-Rede*: Konkurrenz und Konfrontation – Warnung!“/24.2.22 und „Amerikanischer Präsidentschaftswahlkampf: Harris good girl, Trump bad guy?“/19.8.24.

Beiläufig möchte ich auf die Untersuchung von Lenin „Der Imperialismus als höchstes Stadium des Kapitalismus“ aus dem Jahr 1917 verweisen (Quelle: W.I.Lenin, Ausgewählte Werke I, Berlin 1961, siehe auch: https://www.marxists.org/deutsch/archiv/lenin/1917/imp/). Das Problem an der Leninschen Untersuchung ist die Stadieneinteilung (erst Kapitalismus der freien Konkurrenz, dann Imperialismus). Fakt ist dagegen, dass das Kapital (der Kapitalismus) während seiner ganzen Entwicklung immer schon imperialistisch war*. Die Physiognomie** hat sich verändert, aber nicht die Grundtendenz und die zerstörerische Gewalt. Siehe dazu mein Beitrag „Horror vacui“/21.2.23. (mehr …)

Yankees raus aus Venezuela! Ein Beitrag von Ina Riepe

5. Januar 2026 · by kr · in Aktuelles, Einblicke

Man könnte meinen, solche Rufe schon mal gehört zu haben. Hat man auch: Man könnte Venezuela durch Vietnam, Chile, Afghanistan und Irak ersetzen, diverse kleinere Aggressionen nicht erwähnt.

Venezuela ist ein kleines Land, und ich bin keine Expertin für seine gesellschaftliche und politische Verfasstheit. Aber was jetzt geschieht, sprengt nach den Drohungen, Attacken und Bombardierungen mein Vorstellungsvermögen von der Aggressivität des US-amerikanischen Imperialismus. Was denn sonst?

Welche „Freiheit“ wäre das, die ein souveränes Land überfällt, einen – ob beliebt oder nicht- gewählten Präsidenten samt Ehefrau entführt? Welchen demokratischen Prinzipien soll das angeblich folgen? Was können wir von einer Frau Machado erwarten, die Donald Trump selbst zu diesem Schritt ermuntert hat? Ist die Behauptung, man wolle „Freiheit und Demokratie“ nicht vielmehr ein Fetisch? Ein Fetisch, wie in brutalen, irrsinnigen Kreuzzügen das Kreuz als Fetisch missbraucht wurde, um Macht- und Eroberungswillen, Herrschaft und Gier zu verschleiern?

Immerhin hat Trump diese Gier, sich die reichsten Ölquellen der Welt einzuverleiben, kaum verschleiert, wenn man vom Maduro unterstellten „Narcoterrorismus“ absieht. (Über 70 % der weltweit gehandelten Drogen kommen allein aus Kolumbien, und der Vorwurf des „Narcoterrorismus“ in Bezug auf Venezuela ist schlichter haarsträubender Unsinn).

So haben die USA in der Regierungszeit von Hugo Chavez bereits 2002 mit Hilfe der CIA einen Putschversuch* von rechten Militärs und der damaligen Opposition gegen Chavez unterstützt, der aber durch die breite Unterstützung der Bevölkerung und von anderen Teilen des Militärs nicht erfolgreich war.

Der jetzt wiederholte Eroberungsversuch: Das Kapern eines Landes, die gewaltsame Entführung seines Präsidenten und die erfolgte schwere Verletzung der Souveränität dieses Landes ist die brutale Ausübung des Rechts des Stärkeren. Sie steht da ohne jeden rechtsstaatlichen, geschweige völkerrechtskonformen Hintergrund.

Was wird die bundesdeutsche Politik tun? Wird sie den Schwanz einziehen und verhalten Beifall klatschen, wie durch erste Verlautbarungen von Friedrich Merz anzunehmen ist?

Wird man sich anstellig zeigen den USA gegenüber, von der wir mittlerweile nicht abhängiger sein könnten, und das uns sagt, was wir zu tun haben? Eine legitime Vertretung der nationalen Interessen* unseres Landes wäre das dann sicher nicht. Armes Deutschland – und arme Welt! (mehr …)

Wer lügt eigentlich?

2. Januar 2026 · by kr · in Aktuelles, Einblicke

Im Zusammenhang mit dem von Russland behaupteten Drohnenangriff der Ukraine auf eine Residenz Putins sind die deutschen Gazetten voll mit Vorwürfen in Richtung Russland, der Kreml würde lügen. Natürlich lassen sich auch die einschlägigen europäischen PolitikerInnen nicht lumpen: Auch für Frau Kallas, Auslandsbeauftragte der EU bis 2029 und litauische russophobe Scharfmacherin, ist z.B. klar, dass Russland wieder einmal lügt. Und geradezu selbstverständlich ist für Selenskij der gesamte behauptete Angriff eine Lüge. Aber stimmt das? Sind nicht die Lügenvorwürfe selbst – Lügen? Sehen wir genauer hin.

Zur Aufklärung empfehle ich die kluge Analyse von Florian Rötzer im OVERTON Magazin: „CIA bestätigt ukrainischen Drohnenangriff, allerdings auf ein militärisches Ziel in Nowgorod“*. Also:

1. Sowohl die CIA wie auch die von Russland dokumentierten Flugbahnen der Drohnen bestätigen, dass es einen massiven Drohnenangriff zumindest in Richtung der Residenz, möglicherweise aber auch auf ein von der CIA nicht näher genanntes militärisches Ziel gegeben hat. Selenskij jedenfalls hat deshalb eindeutig gelogen.

2. Beim Ziel Residenz gibt es aus meiner Sicht vor dem Hintergrund der Analyse der Flugbahnen zwei Möglichkeiten. Entweder die frisch vorgelegten russischen Beweise für einen Angriff auf die Residenz sind stichhaltig (Auswertung der Flugdrohnenroutendaten, siehe Beitrag von Florian Rötzer) – diese Möglichkeit halte ich für die wahrscheinlichste -, oder es handelte sich von russischer Seite um eine – angesichts der Richtung und Massivität des Angriffs verständliche – irrtümliche Zielannahme. Bei dieser zweiten Möglichkeit bleibt dann

3. das ominöse militärische Ziel als wirkliches Ziel übrig. Rötzer schreibt dazu: „Arestovich, der ehemalige Präsidentenberater von Selenskij, der nach seinem Rausschmiss ins Exil gegangen ist, hatte bereits gestern darauf hingewiesen, dass es sich um einen Angriff ‚auf eine Spezialanlage der Russischen Föderation, die für die Führung der russischen Streitkräfte im Falle eines Atomkriegs ausgelegt ist‘ handeln könnte. Von hier aus würden „Russlands Atomstreitkräfte gesteuert….**

Wenn es sich beim Angriffsziel um „eine mit strategischen Waffen zusammenhängende Anlage“ gehandelt hat, würde das den ukrainischen Angriff nicht weniger brisant machen. Im Gegenteil. (mehr …)

Bürgermeisterstichwahl am 28.8.2025 – Ist das Rennen schon gelaufen?

22. September 2025 · by kr · in Aktuelles, Einblicke

Jetzt also Stichwahl des Wittener Bürgermeisters am 28.9.2025. Entweder Dirk Leistner oder Lars König. Die Stadt ist wieder voll von Aufforderungen der politischen Formationen, entweder den Einen oder den Anderen zu wählen. Ich will hier weder zur Wahl des Einen noch des Anderen auffordern, weil aus meiner Sicht keiner von beiden Kandidaten bisher hinreichend präzise Vorstellungen zur Lösung der gravierenden Probleme der Stadt und Stadtverwaltung vorgelegt hat. Eins lässt sich aber bzgl. der Stichwahl jetzt schon feststellen: Die Chancen, dass Dirk Leistner gewählt wird, sind bedeutend größer als die von Lars König. Warum? Dazu genügt eine Analyse des WählerInnenpotentials. Unterstellt, die Wahlbeteiligung bleibt einigermaßen gleich und es gelingt Lars König nicht, bedeutende WählerInnenstimmen aus dem bisherigen NichtwählerInnenbereich zu mobilisieren, ist ungefähr folgendes Ergebnis zu erwarten:

Dirk Leistner Wahl 14.09.2025: 14495 Stimmen/Lars König Wahl 14.09.2025: 13516 Stimmen.

Dirk Leistner Wahl 28.09.2025: Potential = Partei- und Wählergemeinschaftsstimmen Ratswahl 14.09.25: SPD 12.162, Grüne 5.831, Linke 3.147, BF 1.714, PARTEI 963 = Maximales Ergebnis ohne Mobilisierung von bisherigen NichtwählerInnen: 23817 Stimmen.

Lars König Wahl 28.09.2025: Potential = Partei- und Wählergemeinschaftsstimmen Ratswahl 14.09.25: CDU 9.633, AFD 6.701, FDP 1070, Stadtklima 988 = Maximales Ergebnis ohne Mobilisierung von bisherigen NichtwählerInnen: 18392 Stimmen.

Heißt: Lars König wird wohl Stimmen dazu gewinnen, aber Dirk Leistner, der auch erheblich dazu gewinnen dürfte, nicht einholen können.

Zuzuschreiben hat sich das der bisherige Bürgermeister aus meiner Sicht zum großen Teil selbst. Eben: Nichts ohn‘ Ursach. Lars König ist es offensichtlich nicht gelungen, in den 5 Jahren seiner Amtszeit ein eigenes überzeugendes politisches Profil für sich zu erarbeiten. Denn die von CDU-Parteikollegen zitierten Beispiele für die gute Arbeit des Bürgermeisters – Sanierung von Schulen, Sanierung des Rathauses (aber: enormer Kostenanstieg!), Anstieg von Kita-Plätzen und Sanierung der Pferdebachstraße (aber: enormer Kostenanstieg!)* – sind 1. durchweg Projekte, die schon vor der Amtszeit von Lars König begonnen worden sind, und 2. Projekte, die in ihrer Umsetzung in die Zuständigkeit der DezernentInnen fallen**.

(mehr …)

Ergänzender Faktencheck zu meinem Beitrag „Langsam fühle ich mich bedroht“

12. September 2025 · by kr · in Aktuelles, Einblicke

Aktuell drei Beiträge als ergänzender Faktencheck gegen Kriegspropaganda, Bedrohungswahn und Angstmache: Anti-Spiegel*/“Der Mittwoch der totalen Kriegspropaganda“ https://anti-spiegel.ru/2025/der-mittwoch-der-totalen-kriegspropaganda/, Junge Welt/“Dialektik der Drohne“ https://www.jungewelt.de/artikel/508097.dialektik-der-drohne.html.und Global Bridge/“Die Botschaften der Drohnen in Polen“ https://globalbridge.ch/die-botschaften-der-drohnen-in-polen/. Hier noch eine instruktive Ergänzung(13.9.25): Telepolis/“Die Dramatisierungsmaschine: Deutschlands Medien im Alarmmodus“ https://www.telepolis.de/features/Die-Dramatisierungsmaschine-Deutschlands-Medien-im-Alarmmodus-10643484.html. (mehr …)

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