Aussitzen und falsche Schwerpunktsetzung helfen nicht gegen die Klimakrise (Hitze, Starkregen etc.)
Zu den wichtigsten Aufgaben auch kommunaler Verwaltung – sprich hauptamtliche professionelle Verwaltung und Selbstverwaltung („Politik“) – sollten vorausschauende, vorsorgende und nachhaltige Planungen und Maßnahmen gehören. Wird das nicht geleistet, kommt es – eigentlich nicht überraschend – zu negativen Konsequenzen.
Die negativen Folgen der Klimakrise – Hitze, u.U. Starkregen etc. – sind aktuell für jeden spürbar und werden wahrscheinlich in Zukunft noch zunehmen und spürbarer werden. Mögliche abschwächende und schützende Gegenmaßnahmen sind seit langem bekannt und sollten für eine vorsorgende Verwaltung Priorität haben.
Wie sah es damit in Witten aus? Antwort: In Witten ist für die kommunale Verwaltung nachhaltiger Klimaschutz immer ein Stiefkind gewesen. Wenn überhaupt, handelte es sich um Bonsai-Maßnahmen oder es wurde – um einen Spruch abzuwandeln – ökologisch geblinkt und unökologisch marschiert. Hier beispielhaft eine unvollständige Bilanz mit Beiträgen dieser Website zum Klimaschutz nur vom Jahr 2019 bis zum Jahr 2022 (in chronologischer Reihenfolge). Leider zeichnet sich bis heute keine Besserung ab. Siehe dazu mein aktueller Beitrag: „Internationale Gartenschau (IGA) in Witten: leider keine Aufwertung des Stadtgrüns, keine Schwammstadt und kein Hitzeschutz“/1.8.26.:
„Klima- und Umweltschutz in Witten – eine leidige Geschichte“/11.7.19, „Ein instruktiver Beitrag zu Klimakrise“/31.10.19, „Klimanotstand: Der Berg kreißte und gebar – bisher – ein Mäuslein“/12.3.20, „Klimanotstand: PR-Aktionen helfen nicht“/12.3.20, „Wittener Grüne: Beim Klimaschutz Klassenziel nicht erreicht“/29.6.21, „Wittener SPD: Klimaschutz und Nachhaltigkeit – Schneckentempo* reicht nicht“/17.7.21, „CDU Witten: Klima- und Umweltschutz – leider nix kapiert“/21.7.21, „Klimaschutz: Starkregen (und Hitze) – welche Lehren?“/28.7.21, „Macht der Bilder (?): Bebauungsdichte contra Klimaschutz“/11.8.21, „Ärgerlich: Schmonzette unter dem Label Klimaschutz„/15.11.21, „Bonsai-Maßnahmen helfen nicht gegen die Klimakrise“/21.12.21, „Fiktiver Bedarf an Wohneinheiten wichtiger als Klima und Umweltschutz?“/21.7.22.
